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Ratgeber

Die Ernte ist eingelagert. Was nun

Die Ernte ist eingelagert. Was nun

Lagerverluste kommen selten plötzlich — fast immer sind sie das Ergebnis mehrerer übersehener Kleinigkeiten.

Im Herbst gilt es, die eingebrachte Ernte zu bewahren. Lagerverluste summieren sich allmählich: Ein Teil wird gefressen, ein Teil verdirbt durch Verunreinigung, und ein Teil verliert durch Feuchtigkeit und Nässe an Qualität. Bemerkbar macht sich das Problem erst, wenn es für Abhilfe bereits zu spät ist.

Die Vorbereitung des Lagers beginnt vor der Einlagerung, nicht danach. Ein leerer Raum lässt sich leichter kontrollieren, von den Resten des Vorjahres befreien und trocknen. Gerade die Reste der letzten Ernte erweisen sich am häufigsten als Ursache für Probleme mit der nächsten.

Danach kommt es auf wenige Punkte an:

  • Kontrolle von Feuchtigkeit und Temperatur — davon hängt fast alles Weitere ab;
  • Schutz vor eindringenden Nagetieren: Gitter an den Lüftungsöffnungen, dicht schließende Türen und verschlossene Durchführungen;
  • vorab aufgestellte Köderstationen entlang der Außengrenze des Lagers;
  • regelmäßige Kontrollen — alle ein bis zwei Wochen und nicht nur einmal pro Saison.

Für Getreidelager verdienen Getreideköder besondere Erwähnung: Ihre Grundlage ist den Nagetieren vertraut, deshalb nehmen sie den Köder selbst dort gern an, wo ringsum reichlich Getreide vorhanden ist. Gerade in diesem Fall ist die Produktform wichtiger als die Zusammensetzung des Mittels.