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Kriebelmücken und Bremsen: warum Mückenmittel hier nicht helfen

Kriebelmücken und Bremsen: warum Mückenmittel hier nicht helfen

Verschiedene Insekten reagieren auf unterschiedliche Stoffe, und eine Universallösung gibt es nicht.

Im Juli treten am Wasser und bei heißem, feuchtem Wetter nicht die Stechmücken, sondern Kriebelmücken und Bremsen in den Vordergrund. Und hier erwartet den Käufer eine unangenehme Erkenntnis: Das gewohnte Mittel „gegen Mücken“ wirkt deutlich schlechter.

Der Grund ist einfach. Insekten finden den Menschen anhand verschiedener Signale und reagieren unterschiedlich auf Repellentien. Zusammensetzung und Konzentration, die eine Stechmücke zuverlässig vertreiben, können bei Kriebelmücken fast wirkungslos sein. Diese beißen zudem nicht, sondern raspeln die Haut auf und reagieren schwächer auf Gerüche.

Was sich daraus praktisch ergibt:

  • Auf der Verpackung prüfen, gegen wen genau das Mittel wirkt — dort sind gewöhnlich konkrete Arten aufgeführt;
  • für Kriebelmücken Mittel mit erhöhter Wirkstoffkonzentration wählen;
  • gegen Bremsen, die sich auf nackter Haut und Kleidung niederlassen, auch die Kleidung behandeln und nicht nur die Haut;
  • bedenken, dass eine Behandlung des Geländes gegen Kriebelmücken fast sinnlos ist — sie fliegen von Fließgewässern aus über große Entfernungen.

Und etwas Alltägliches, aber Wirksames: Kriebelmücken sind morgens und abends bei Windstille aktiver, Bremsen bei Hitze und Sonne, am Wasser und in der Nähe von Vieh. Die zeitliche Planung der Arbeiten auf dem Grundstück verringert das Problem ebenso wirksam wie die Mittel.